Artikel mit ‘Suchmaschine’ getagged

Doppelter Inhalt (Duplicate Content)

Dienstag, 31. März 2009

Als doppelter Inhalt, oder auch in Englisch Duplicate Content (Abkürzung DC), wird im Internet das vorhanden sein von Texten genannt, die in vielen Abschnitten gleich sind. Eigentlich bedeutet das Wort Content Inhalt, das kann auch andere Inhalte einer Webseite betreffen wie zum Beispiel Fotos und Audio- oder Videodateien oder andere. Aber generell meinen alle Personen, die mit dem Internet vertraut sind damit Texte.

Content haben also alle Seiten, die sich im Internet befinden. Aber was macht den Content so wichtig? Und warum ist es so schlimm, dass es doppelten Inhalt gibt? Diese Fragen müssen zuerst einmal beantwortet werden, um die Wichtigkeit von Content und Duplicate Content zu erkennen und zu beurteilen.

Für jeden Internetseiten-Betreiber, besonders für die Gewerblichen, ist es wichtig, möglichst hoch in der Rangliste von Suchmaschinen zu stehen. Denn wer weit oben steht, wird am ehesten angeklickt. Das ist logisch, denn die meisten Leute, die etwas suchen, werden nicht bis zur Seite 20 der Suchmaschine klicken um das von ihnen Gesuchte zu finden. Und in die Suchmaschinen kommt jede Seite, die angemeldet wurde. Dann aber passiert das Folgende, jede angemeldete Seite wird durch die Webspider der Suchmaschinen besucht und wenn der Spider dann 10 Seiten mit gleichem Inhalt findet, werden diese dann untereinander gelistet. Dadurch wirken alle Einträge gleich oder ähnlich und für den Suchenden ist es letztendlich egal bei welchem Händler er einkauft. Wer also zum Beispiel einen Shop für Autoreifen hat, muss dafür sorgen, dass sein Internetseiten-Inhalt sich zwar mit Autoreifen befasst, aber so einzigartig ist, dass kein Anderer ihn hat und er somit vor allen anderen Seiten in den Suchmaschinen erscheint.

Das nächste, noch größere Desaster, ist, wenn es den Suchmaschinen auffällt, dass auf mehreren Seiten der gleiche Content vorhanden ist, werden diese nicht mehr gelistet. Somit ist selbst der vorher eventuelle recht gute Platz, trotz doppeltem Inhalt, plötzlich wertlos. Das kann, je nach Seite, einen enormen Geldverlust bedeuten. Und eine Seite muss dann neuen Inhalt erhalten, SEO optimiert werden, wieder angemeldet werden und und und. Das kostet Zeit und Geld.

Des weiteren kann es auch zu rechtlichen Probleme kommen, denn irgendjemand ist immer der Urheber der Texte und wenn dieser nicht das Nutzungs- und Verwertungsrecht übertragen hat, kann er eventuelle Ansprüche geltend machen, dass sein Text ohne Erlaubnis benutzt worden ist.

Wer seine Seiten mühsam erstellt hatte, sollte bisweilen einmal prüfen, beziehungsweise prüfen lassen, ob seine Texte nicht kopiert wurden. Denn so entsteht ja doppelter Inhalt, in dem Menschen den Inhalt von anderen Webseiten einfach kopieren und in ihre eigenen Seite einfügen. Das Testen geht ganz einfach, entweder kann man einzelne Textstellen, die man vorzugsweise in Anführungszeichen setzt, über die Suchmaschinen suchen. Oder aber man nutzt das Internet für die Suche, denn es gibt bereits sehr viele Anbieter, die sich gerade auf das Thema Duplicate Content spezialisiert haben und jedem bei der Suche nach kopierten Inhalten behilflich sind.

Wenn Duplicate Content festgestellt worden ist, sollte erst einmal versucht werden, die Sache friedlich zu regeln. Man kann sich mit dem Webmaster in Verbindung setzten und ihn auffordern den Inhalt zu entfernen. Tut er das nicht oder antwortet nicht, dann sollte doch ein Anwalt konsultiert werden.

Blackhat Suchmaschinenoptimierung

Samstag, 21. März 2009

Was ist die Blackhat Suchmaschinenoptimierung? Jeder, der eine Webseite besitzt, weiß wie wichtig SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) ist. Die optimale und einwandfreie Lösung ist, die Whitehat Suchmaschinenoptimierung. Der Gegensatz dazu ist die Blackhat Optimierung, was bedeutet, dass mit „unsauberen“ Methoden gearbeitet wird.

Warum wird Blackhat eingesetzt? Ganz einfach, in den Suchmaschinen sind die Seiten am erfolgreichsten, die weit oben stehen, darum möchte und muss jeder, der Besucher und auch Kunden auf seiner Seite braucht, möglichst auf den ersten Seiten der Suchmaschinen stehen. Denn viel weiter klickt sich kein Mensch durch die Suchmaschinen und wer hinten steht hat kaum Besucher oder Kunden.

Die Suchmaschinen haben Grundsätze und Richtlinien an die sich die Whitehat-Eintrager halten, die aber von den Blackhat-Einträger vollständig verletzt und umgangen werden. Durch Spam-Praktiken wie Doorway-Pages, Cloaking und Weiterleitungen und viele andere Techniken werden die Seiten in die Suchmaschinen gebracht. Wird dieses Vorgehen von den Suchmaschinen erkannt, handeln diese schnell und schließen die Seite aus den Suchmaschinen aus.

Manche Webseiten-Besitzer versuchen es aber immer noch, trotz des hohen Risikos, in der Hoffnung, dass bis die Suchmaschine das Vergehen entdeckt doch noch der Rubel rollt. Das funktioniert ganz sicher auch bei vielen Seiten, empfehlenswert ist es dennoch nicht. Denn sobald man ausgeschlossen wurde, beginnt die Arbeit, die Seite neu aufzubauen, damit ein Relisting in den Suchmaschinen erfolgen kann. Tage- oder auch Wochenlange Arbeit kann so etwas bedeuten wenn man es als Besitzer einer solchen Seite selber ändern kann. Und wenn es an eine Firma vergeben wird, können auch sehr hohe Kosten auf den Webseiten-Besitzer zukommen. Vom Verlust, den die nicht gelistete Webseite macht ganz zu Schweigen.

Welche Methoden sind nun aber Blackhat. Nur wenn sie kennt, kann sie natürlich auch umgehen beziehungsweise kann seinem SEO-Fachmann auch die Nutzung untersagen. Natürlich kann diese Auflistung keine vollständige Einführung in diesen Bereich bieten, aber sie kann hellhörig machen und einen kleinen Einblick in die Art von Blackhat bieten.

Doorway-Pages oder Doorway-Seiten
Es werden für die Suchbegriffe, über die die Seiten gefunden werden sollen einfach Seiten erstellt, mit den gewünschten Suchbegriffe, aber diese verweisen nur auf die eigentliche Seite, die gefunden werden soll. Es ist sozusagen nur die Eingangstür, also Doorway.

Cloaking
Hinter diesem Begriff versteckt sich folgendes: es sind Techniken, die für die Menschen, die diese Seite ansehen unsichtbar sind, aber den Suchmaschinen angezeigt werden. Zum Teil wird dieses über Javascript-Weiterleitungen erreicht.

Weiterleitungen oder IP-Delivery
Hier erfolgt der Betrug über die Weiterleitung durch die IP-Adresse des Besuchers. Eine dem Cloaking nicht unähnliche Methode.

Nur Link-Seiten oder Link-Farmen
Eine Seite sollte nicht mehr als 100 Links enthalten, jedenfalls laut Google. Sind es mehr wird die Seite von Google abgestraft. Eine Zeit lang haben viele Seiten gebaut, die überwiegend aus diversen Links bestanden, wegen der hohen Bedeutung der eingehenden Links.

Unsichtbarer Text
Hier wird für den menschlichen Besucher unsichtbarer Text eingebaut, der aber dann von Suchmaschinen gelesen werden kann. Aber auch diese Methode ist nicht erlaubt, wird von vielen Suchmaschinen erkannt und führt dann zum Rausschmiss.

Google im Wandel der Zeit von der Suchmaschine zum Online-Office-Anbieter

Samstag, 14. März 2009

Google ist bekannt. Laut Studie kennen über 99% aller Internetnutzer diese Suchmaschine. Und auch die, die nicht im Internet herum surfen kennen den Begriff Google. Wer etwas suchen möchte, spricht auch oft von googeln, das Wort ist sogar in den Duden aufgenommen worden. Das zeigt uns wie sehr Google das Suchen im Internet geprägt hat.

Und dabei ist das Unternehmen Google noch relativ jung. Es wurde im Jahre 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Nach bereits wenigen Monaten hatte die Google Inc. acht Mitarbeiter. Und was dann folgte war ein Siegeszug ohne Gleichen. Bereits zu dieser Zeit wurden ca. 500.000 Suchanfragen täglich gestellt. Im September 1999 begannen AOL und Netscape mit dem jungen Unternehmen Google zusammen zu arbeiten, was einen Boom bei den Suchanfragen auslöste und diese auf das Sechsfache ansteigen ließ.

Im Jahre 2000 war Google bereits der Marktführer unter den Suchmaschinen und konnte mit mehr als einer Milliarde Seiten im Index dienen. 2001 hat Google weiter expandiert und übernahm von Deja News das Usenet-Archiv und begann dadurch mit Google Groups. 2002 wurde in Deutschland, Frankreich, England und Japan dann AdWords gestartet. Aber das Google Unternehmen wollte mehr und kaufte im Jahre 2003 das mehrere hunderttausend Nutzer umfassende Blogger.com. Bereits im selben Jahr startete Google das Werbeprogramm AdSense.

Aber Google baute sein Unternehmen weiter aus. 2004 wurde Gmail gestartet, der kostenlose E-Mail-Service, auch wieder ein Erfolg für Google. In diesem Jahr im August ging Google auch an die Börse. Der dritte Streich dieses Jahres war der Start von Google Desktop Search. 2005 erwarb Google fünf Prozent der Aktien von AOL, ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der beiden Gründer. 2006 war das Jahr der Käufe für Google. Es begann mit der Radio-Werbeplattform dMarc Broadcasting, darauf folgte der Kauf des Textverarbeitungsprogramms Writely, nur ein paar Tage später wurde die Firma SketchUp erworben, 3D-Skizzen sind deren Spezialität und dienen nun bei Google unter anderem für Google Earth. Dann kaufte Google das Videoportal YouTube, kurz darauf dann JotSpot. Der letzte Kauf des Jahres war dann die Kartenfirma Endoxon. Aber auch sonst war Google aktiv. Google Calendar war ein weiterer Punkt neuer Applikation die Google in sein Unternehmen integrierte. Das Bezahlsystem Checkout startete auch in diesem Jahr. Des weiteren wurde der Service Google Books ins Leben gerufen.

Auch im Jahr 2006 geht der Erfolg weiter und ein paar Käufe werden durchgeführt. DoubleClick, ein Werbevermarkter im Internet wird nun Teil des Google Imperiums, kurz darauf wird Marratech gekauft, ein Unternehmen im Videokonferenz-Bereich aus Schweden. Aber Googles Shopping-Tour geht weiter, die nächsten Käufe sind die Firma Panoramio, dann folgt Grand Central Communications und die Firma Postini. Googles Marktwert steigt und steigt und die Umsatz- und Gewinnkurve geht nur in eine Richtung, nach oben.

Heute gibt es bei Google fast nichts was man dort nicht tun kann. Mit Google Earth kann man sich die Welt in Satellitenbildern ansehen, Google Maps führt uns in fremden Städten ans Ziel, mit Talk kann über den Computer kommuniziert werden, mit Text&Tabellen hat man ein mobiles Office-Programm-Paket mit dem auch mit anderen weltweit zusammengearbeitet werden kann. Das ist nur ein kleiner Auszug aller Funktionen die Google bietet und wenn man die Geschichte dieser Firma liest ist mit mehr und besseren Funktionen in vielen Bereichen zu rechnen.

Bringt Twitter Unternehmern etwas?

Sonntag, 08. März 2009

Zur Zeit zwitschern (tweet ist die englische Bezeichnung für zwitschern) in Deutschland nur unter 100.000 Personen (die exakte Zahl zu ermitteln ist schwer). Aber es ist absehbar, dass diese Form der Kommunikation auch hierzulande ein Trend wird, der immer mehr Menschen in den Bann ziehen wird. In den USA twittern bereits ca. 5 Millionen Menschen, manche Quellen sprechen sogar von 6 Millionen.
Mittlerweile nutzen auch schon sehr viele Medien (TV-Sender und Radio-Sender, Zeitungen und Zeitschriften) und auch öffentliche Personen wie Politiker und Prominente Twitter um ihre News zu verbreiten. Die Liste der deutschen Twitter-User ist bereits recht ansehnlich und wird von Tag zu Tag umfangreicher.
Was ist Twitter?
Twitter ist ein Micro-Blogging System, wird auch Soziales Netzwerk genannt. Innerhalb des Systems können Nachrichten mit einer maximalen Anzahl von 140 Zeichen gesendet und empfangen werden. Die Nachrichten heißen Tweets oder Updates. Vergleichbar sind die Tweets am ehesten mit den SMS auf dem Handy oder aber mit RSS-Feeds.
Wie funktioniert Twitter?
Erst einmal muss man sich auf der Twitter Homepage registrieren. Das ist kostenlos und die Prozedur ist so einfach wie die Anmeldung für alle anderen Dienste wie E-Mail. Ein Username wird festgelegt und ein Passwort. Alle angemeldeten User können Tweets empfangen oder senden. Man kann Tweets von anderen User abonnieren, das heißt Following (folgen, aus dem Englischen), anderen können die eigenen Tweets abonnieren, die werden Follower (Verfolger, aus dem Englischen) genannt. Ob die Tweets öffentlich oder nur einem gewissen Personenkreis zur Verfügung stehen, entscheidet jeder User selbst.
Wie wird getwittert?

  • über die Twitter Homepage über ein Eingabefenster, in dem ein Text verfasst und gesendet wird.
  • über einen IM Dienst (IM=Instant Messaging) wie AIM (AOL Instant Messenger) und andere ähnliche Software. Diese Funktion ist aber zum Teil nicht ständig verfügbar.
  • über SMS (das funktioniert zur Zeit nicht in Deutschland), in anderen Ländern, auch in Deutschland kann über die Webseite twe2 ein Service genutzt werden.
  • über eine Desktop Applikation. Hier gibt es für die Betriebssysteme Windows, Linux und für den MAC einige verschiedene Programme.
  • über den Browser Mozilla Firefox.

Es gibt eine Menge verschiedener Tools für Twitter, welche, die Spaß machen, die nützlich sind, bis zu völlig unnützen. Besonders interessant für Unternehmer sind folgende Tools:

  • Twitternotes – man erhält seine eigenen Notizen als Tweet
  • Timer – erinnert einen an Termine
  • Twanslate – ein Übersetzungstool für Twitter
  • TweetScan und Twitterment – Suchmaschinen
  • TwitterMeter – wie oft wird ein bestimmtes Wort gezwitschert

Für den Anfänger im Twitter-Bereich klingt das wohl alles wahnsinnig kompliziert, ist es aber nicht. Twitter gehört zu den Anwendungen im Computer-Bereich, die schnell und einfach zu erlernen und auch zu nutzen sind.
Ob und in wie weit es Unternehmer hierzulande etwas bringt ist schwer festzustellen, dafür gibt es noch zu wenig Auswertungen. Aber da es kostenlos ist und Werbung, egal auf welche Art, nie schadet, sollten die, die es möchten es auf jeden Fall tun. Denn außer vielleicht etwas Zeit, können auch Unternehmer beim twittern nichts verlieren.

Keywordanalyse bei Wordle

Mittwoch, 20. August 2008

Für die künstlerische Art der Keyword-Analyse gibt es Wordle – gesehen bei Perun!

Hier ein Beispiel für SEOPro.at – offensichtlich spielt hier Google eine große Rolle (aber wen überrascht das?).

Wordle Keyword Wolke von SEOPro.at

Nicht nur, dass Wordle die Keywords in verschiedenen Farben sehr attraktriv darstellt, nein, man kann die Grafiken wirklich nutzen um rasch festzustellen welche Worte in dem Blog am meisten gebraucht werden. Für jeden ernsthaften Suchmaschinenoptimierer ist diese Information extrem wichtig.

Google Insights for Search

Freitag, 08. August 2008

Google präsentiert ein weiters hilfreiches Tool für Webmaster und Suchmaschinen-Optimierer: Google Insights for Search.

Google Insights for Search für Suchmaschinenoptimierung

In diesem Tool kann man mehrere Suchbegriffe vergleich und auf einer Heat-Map (z.B. für Österreich) feststellen wo die meisten Suchanfragen herkommen. Dieses Web-Service von Google ist damit neben den anderen feinen Möglichkeiten in den Webmaster-Tools eine weitere wichtige Quelle Informationen bezüglich Schlüsselwörter/Keywords heran zu schaffen.

5 Suchmaschinen-Gerüchte

Dienstag, 05. August 2008

Es gibt leider viele Anbieter von Suchmaschinen-Optimierung, die Dinge versprechen, die sie so nicht halten können. Dadurch entstehen Gerüchte, was Suchmaschinenoptimierung leisten kann.

Im folgenden sind 5 SEO-Mythen gelistet, mit denen immer noch viele Anbieter hausieren gehen.

SEO-Gerücht 1: Garantierte Position 1 bei Google

Viele Firmen garantieren eine bestimmte Position in den Suchergebnissen von Suchmaschinen (meist Google, meist #1) was aber aus verschiedenen Gründen nicht haltbar ist. Ein wichtiger Grund sind die genannten Termine, die meist viel zu knapp gesetzt sind, denn in den Ergebnissen in Richtung Platz 1 zu wandern benötigt Zeit. Weiters ist unbekannt was die Konkurrenz tut um Platz zu erreichen – eine Garantie abzugeben ist daher unseriös. Das Problem ist, dass man gewohnt ist, ein vorher festgelegtes Produkt mit bestimmten Eigenschaften zu kaufen. Bei SEO kauft man sich eine Verbesserung bzw. die Wahrscheinlichkeit ein, dass man am Ende der Bemühungen besser da steht als vor den Suchmaschinen-Optimierungs Maßnahmen – das klingt natürlich lange nicht so gut wie: “Wir bringen Sie bei Google auf die Position 1!”

SEO-Gerücht 2: Dauerhaft gute Position bei Google

Unglücklicherweise ist es mit einer einmalige Optimierung meist nicht getan, wenn man sich in einem umkämpfte Gebiet befindet. Dadurch, dass die Suchmaschinen-Programme das Internet Tag für Tag durchsuchen ist das Google-System permanent in Bewegung und damit muß sich die Optimierung auch von Zeit zu Zeit anpassen.

SEO-Gerücht 3: Man muß nichts an der Webseite ändern

Eine lebende Webseite wo immer wieder neue Inhalte entstehen muß immer wieder angepasst und optimiert werden. Dazu gehört die Anpassung des HTML title, der Tags, der Headings h1, h2, alle Links usw.
Wenn man also Inhalte nicht so schreibt, dass die Schlüsselbegriffe (Keywords) enthalten sind, nach denen jemand typischerweise sucht, dann wird wohl eine Anpassung notwendig sein, ansonsten wird der Erfolg bei Google ausbleiben.

SEO-Gerücht 4:  Sofortige Erhöhung der Link Popularität

Jeder der soetwas verspricht betreibt keine Suchmaschinenoptimierung sondern Suchmaschinen-Spamming. Mit Link-Farms und Masseneintragungen bei Linklisten versuchen diese SEO-Anbieter schnell Backlinks zu generieren. Die geht in den meisten Fällen nach hinten los, da Google auch das Wachstum der Links betrachtet.

SEO-Gerücht 5: Einfach nur die richtigen Keywords benutzen und alles wird gut

Leider genügt das nicht, wenn man um die Nummer 1 mitspielen möchte. Off-Site und On-Site Optimierung sind notwendig um Top-Platzierungen zu erreichen, also auf der ersten Seite der Suchergebnisse bei Google zu stehen. Kurz erklärt: Off-Site Optimierung wären zum Beispiel Massnahmen um die Webseite im Internet bekannter zu machen und On-Site Optimierung sind Maßnahmen die den Code der Webseite betreffen.

Zusammenfassend kann man sagen dass man diese Gerüchte oft vorfindet und man generell besser fährt, wenn man solche Anbieter meidet. Natürlich kann man den Platz 1 bei Google gegen eine Geld-zurück-Garantie versprechen – dagegen ist nichts einzuwenden – aber in der Regel führen Firmen die oben genanntes versprechen nicht zum gewünschten Erfolg.

Mehr Text für bessere Suchergebnisse

Freitag, 01. August 2008

Wenn man einen Blog oder eine Webseite hat, dann gilt: “Content rules”. Das gilt sowohl für den kommerziellen Webinhaber als auch für den kleinen Blogger. Möchte man mit Adsense ein wenig Geld erwirtschaften ist diese Regel sowie Gesetz, aber zu oft wird der gute Content nicht in der Form von Text dargestellt.
Natürlich gibt es Texterkennungs-Software die von den Suchmaschinen eingesetzt werden könnten oder in Zukunft eingesetzt werden, derzeit ist es jedoch wichtig die Inhalt als Text darzustellen. Zu viele Bilder, Flash Animationen und Videos können die Erfassung des Themas einer Webseite für Suchmaschinen unnötig erschweren, ja sie sogar in die Irre führen.
Möchte man trotzdem Inhalte verwenden die derzeit von Suchmaschinen nicht durchsucht werden können, dann ist es am besten parallel dazu relevante Textinhalte anzubieten. Ist nämlich nicht genügend Text vorhanden, so kann es sein, dass der Inhalt der Webseite nicht korrekt erkannt wird.
Wie viel Text auf wie viel Bild und Flash kommen soll, kann man nicht so genau sagen, jedoch gibt es ein paar grundsätzliche Infos, die helfen können:

  • Text der in Bilder vorkommt, ist verlorener Text
  • Bilder ohne ALT-Tag sind nicht so wertvoll wie gut beschriebene Bilder
  • Die Webseite in einem textbasierten Browser wie Lynx betrachtet ist die Webseite die der Crawler sieht. Wenn man sich die Webseite so betrachtet sollte der Inhalt und die Kernaussage immer noch klar sein.

Zusammenfassend kann man also feststellen: Suchmaschinen sehen derzeit nur Text, d.h. qualitativer Content sollte nicht in Form von Bilder, Flash oder Video alleine präsentiert werden, denn der TEXT zählt!

Cuil ist da

Mittwoch, 30. Juli 2008

Es gibt einen neuen Mitbewerber von Google, Yahoo und Live: Cuil.
Die Suchmaschine hinter der unter anderem ehemalige Google Mitarbeiter stecken, verspricht mit dem größten Index großartiges zu leisten.

Cuil hat jedoch nicht nur den größten Index, also die meisten Webseiten im Programm, sondern geht auch mit frischen Ideen und einem bösen, schwarzen Design an den Start.

Wichtige Unterschiede zwischen Google und Cuil:

  1. Cuil versucht nicht mit PageRank zu arbeiten, sondern versucht Webseiten in einem größeren Kontext zu verstehen. Wie sich das auf die Qualität der Ergebnisse auswirkt, wird sich noch zeigen.
  2. Cuil sammelt keine Daten der Benutzer. Das ist schön, denn Google wird schon langsam verdächtig.
  3. Cuil verwendet eine neue Art Suchergebnisse darzustellen, nämlich in mehreren Spalten mit Text und falls möglich einem Bild dazu. Sieht brauchbar aus, mehr dazu in Kürze.

Begeistert von einer neuen Möglichkeit sinnlos angesammelte Zeitreservern zu verbraten habe ich diese Suchmaschine natürlich gleich ausprobiert. Das Keyword: gänserndorf.

Cuil liefert dazu eine schöne Seite mit Text und bunten Bildern, leider haben die Bilder aber teilweise keinen Zusammenhang zum angezeigten Text, wie in meinem Beispiel.

Cuil Suchergebnis für gänserndorf

Der im Bild dargestellte Langläufer ist durch keinen Link der dargestellt wird erreichbar, warum das Bild also dargestellt wird und welche Relevanz es für das Wort gänserndorf hat ist ein Mysterium.

Ich habe mir die Suchergebnisse kurz angesehen und kann keine Verbesserung gegenüber Google feststellen. Vielleicht liegt das an der Ausgefallenheit meines Suchbegriffs, vielleicht auch daran, dass es Cuil erst sehr kurz gibt, oder einfach daran, dass Google schon alles richtig macht.

Die Konkurrenz von Google

Dienstag, 29. Juli 2008

Für die von mir betreuten Webseiten ist die Konkurrenz von Google – na wie soll ich es sagen – wurscht.

Nur 1-2% der Besucher kommen von Suchmaschinen, die nicht Google sind. Nummer 2 ist also yahoo und 3 live. Es ist traurig, aber wahr, dass es derzeit immer noch keine Konkurrenz zu Google gibt.
Noch ist das kein Problem, da Google eine Menge Gratis-Services anbietet und noch immer von der großen Mehrheit als positiv empfunden wird.

Hier eine Grafik die den eindrucksvollen Marktanteil von Google demonstriert.

Der Google Marktanteil

Für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet das: optimiert für Google bedeutet optimiert für den Großteil der Benutzer des Internets! Damit konzentrieren sich derzeit fast alle Bemühungen sinnvollerweise auf die Erhöhung des PageRank einer Seite damit die optimierte Webseite weit vorne in den Google-Suchergebnissen steht.