Archiv für März 2009

Doppelter Inhalt (Duplicate Content)

Dienstag, 31. März 2009

Als doppelter Inhalt, oder auch in Englisch Duplicate Content (Abkürzung DC), wird im Internet das vorhanden sein von Texten genannt, die in vielen Abschnitten gleich sind. Eigentlich bedeutet das Wort Content Inhalt, das kann auch andere Inhalte einer Webseite betreffen wie zum Beispiel Fotos und Audio- oder Videodateien oder andere. Aber generell meinen alle Personen, die mit dem Internet vertraut sind damit Texte.

Content haben also alle Seiten, die sich im Internet befinden. Aber was macht den Content so wichtig? Und warum ist es so schlimm, dass es doppelten Inhalt gibt? Diese Fragen müssen zuerst einmal beantwortet werden, um die Wichtigkeit von Content und Duplicate Content zu erkennen und zu beurteilen.

Für jeden Internetseiten-Betreiber, besonders für die Gewerblichen, ist es wichtig, möglichst hoch in der Rangliste von Suchmaschinen zu stehen. Denn wer weit oben steht, wird am ehesten angeklickt. Das ist logisch, denn die meisten Leute, die etwas suchen, werden nicht bis zur Seite 20 der Suchmaschine klicken um das von ihnen Gesuchte zu finden. Und in die Suchmaschinen kommt jede Seite, die angemeldet wurde. Dann aber passiert das Folgende, jede angemeldete Seite wird durch die Webspider der Suchmaschinen besucht und wenn der Spider dann 10 Seiten mit gleichem Inhalt findet, werden diese dann untereinander gelistet. Dadurch wirken alle Einträge gleich oder ähnlich und für den Suchenden ist es letztendlich egal bei welchem Händler er einkauft. Wer also zum Beispiel einen Shop für Autoreifen hat, muss dafür sorgen, dass sein Internetseiten-Inhalt sich zwar mit Autoreifen befasst, aber so einzigartig ist, dass kein Anderer ihn hat und er somit vor allen anderen Seiten in den Suchmaschinen erscheint.

Das nächste, noch größere Desaster, ist, wenn es den Suchmaschinen auffällt, dass auf mehreren Seiten der gleiche Content vorhanden ist, werden diese nicht mehr gelistet. Somit ist selbst der vorher eventuelle recht gute Platz, trotz doppeltem Inhalt, plötzlich wertlos. Das kann, je nach Seite, einen enormen Geldverlust bedeuten. Und eine Seite muss dann neuen Inhalt erhalten, SEO optimiert werden, wieder angemeldet werden und und und. Das kostet Zeit und Geld.

Des weiteren kann es auch zu rechtlichen Probleme kommen, denn irgendjemand ist immer der Urheber der Texte und wenn dieser nicht das Nutzungs- und Verwertungsrecht übertragen hat, kann er eventuelle Ansprüche geltend machen, dass sein Text ohne Erlaubnis benutzt worden ist.

Wer seine Seiten mühsam erstellt hatte, sollte bisweilen einmal prüfen, beziehungsweise prüfen lassen, ob seine Texte nicht kopiert wurden. Denn so entsteht ja doppelter Inhalt, in dem Menschen den Inhalt von anderen Webseiten einfach kopieren und in ihre eigenen Seite einfügen. Das Testen geht ganz einfach, entweder kann man einzelne Textstellen, die man vorzugsweise in Anführungszeichen setzt, über die Suchmaschinen suchen. Oder aber man nutzt das Internet für die Suche, denn es gibt bereits sehr viele Anbieter, die sich gerade auf das Thema Duplicate Content spezialisiert haben und jedem bei der Suche nach kopierten Inhalten behilflich sind.

Wenn Duplicate Content festgestellt worden ist, sollte erst einmal versucht werden, die Sache friedlich zu regeln. Man kann sich mit dem Webmaster in Verbindung setzten und ihn auffordern den Inhalt zu entfernen. Tut er das nicht oder antwortet nicht, dann sollte doch ein Anwalt konsultiert werden.

Social Media - die Brücke zwischen Operations und Marketing

Samstag, 21. März 2009

Wie heißt es so schön:

Marketing promises. Operations delivers.

Werbung bzw. Vertrieb verspricht und der operative Teil einer Organisation liefert. Wie sehr der operative Teil einer Organisation/Firma die Erwartungen der Kunden erfüllt, darum geht es in Social Media.

Auf verschiedensten Online-Plattformen und Foren werden Produkte und Dienstleistungen besprochen, kritisiert, empfohlen und geschimpft. Social Media Plattformen haben somit heute die Funktion der Mundpropaganda übernommen - und das mit einer gewissen Persistenz. Ist ein Produkt einmal zu Recht beschimpft, bleibt das meistens kleben und kann nur mit viel Aufwand wieder weg gemacht werden.

Der klassische Verkaufsprozess geht von einem Vakuum aus, wo aus Wahrnehmung die Erwägung eines Kaufs und danach möglicherweise der Kauf selbst “entsteht”. Damit muss für Marketing auch eine gewisse Menge an Aufmerksamkeit gekauft werden - das sehen wir alltäglich auf Plakatwänden, in Zeitschriften und im Fernsehen.

Klassischer Verkaufsprozess

Klassischer Verkaufsprozess

Social Media sorgt im Gegensatz für Wahrnehmung indem es die Erfahrung nach dem Kauf des Produkts in Wahrnehmung neuer Kunden verwandelt. Es wird eine Rückkopplung erzeugt, die bei guten Produkten zum Hype führen kann, über den in jedem Blog, jedem Social Network und vielen youtube-Videos gesprochen wird.

Social Media Feedback

Social Media Feedback

Dieses Phänomen kann man als Social Feedback Rückkopplung bezeichnen und auch immer wieder an prominenten Beispielen beobachten.

Fazit: Marketing Agenturen müssen also verstehen, dass das Social Web Möglichkeiten bietet, die man vorher nur mit viel Aufwand und Geld erzeugen konnte. Es geht jetzt darum diese Möglichkeiten auszuloten und zu nützen, aber gottseidank gibt es dafür ja SEOPro die sich mit Social Media Kampagnen auskennen 8-).

Blackhat Suchmaschinenoptimierung

Samstag, 21. März 2009

Was ist die Blackhat Suchmaschinenoptimierung? Jeder, der eine Webseite besitzt, weiß wie wichtig SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung) ist. Die optimale und einwandfreie Lösung ist, die Whitehat Suchmaschinenoptimierung. Der Gegensatz dazu ist die Blackhat Optimierung, was bedeutet, dass mit „unsauberen“ Methoden gearbeitet wird.

Warum wird Blackhat eingesetzt? Ganz einfach, in den Suchmaschinen sind die Seiten am erfolgreichsten, die weit oben stehen, darum möchte und muss jeder, der Besucher und auch Kunden auf seiner Seite braucht, möglichst auf den ersten Seiten der Suchmaschinen stehen. Denn viel weiter klickt sich kein Mensch durch die Suchmaschinen und wer hinten steht hat kaum Besucher oder Kunden.

Die Suchmaschinen haben Grundsätze und Richtlinien an die sich die Whitehat-Eintrager halten, die aber von den Blackhat-Einträger vollständig verletzt und umgangen werden. Durch Spam-Praktiken wie Doorway-Pages, Cloaking und Weiterleitungen und viele andere Techniken werden die Seiten in die Suchmaschinen gebracht. Wird dieses Vorgehen von den Suchmaschinen erkannt, handeln diese schnell und schließen die Seite aus den Suchmaschinen aus.

Manche Webseiten-Besitzer versuchen es aber immer noch, trotz des hohen Risikos, in der Hoffnung, dass bis die Suchmaschine das Vergehen entdeckt doch noch der Rubel rollt. Das funktioniert ganz sicher auch bei vielen Seiten, empfehlenswert ist es dennoch nicht. Denn sobald man ausgeschlossen wurde, beginnt die Arbeit, die Seite neu aufzubauen, damit ein Relisting in den Suchmaschinen erfolgen kann. Tage- oder auch Wochenlange Arbeit kann so etwas bedeuten wenn man es als Besitzer einer solchen Seite selber ändern kann. Und wenn es an eine Firma vergeben wird, können auch sehr hohe Kosten auf den Webseiten-Besitzer zukommen. Vom Verlust, den die nicht gelistete Webseite macht ganz zu Schweigen.

Welche Methoden sind nun aber Blackhat. Nur wenn sie kennt, kann sie natürlich auch umgehen beziehungsweise kann seinem SEO-Fachmann auch die Nutzung untersagen. Natürlich kann diese Auflistung keine vollständige Einführung in diesen Bereich bieten, aber sie kann hellhörig machen und einen kleinen Einblick in die Art von Blackhat bieten.

Doorway-Pages oder Doorway-Seiten
Es werden für die Suchbegriffe, über die die Seiten gefunden werden sollen einfach Seiten erstellt, mit den gewünschten Suchbegriffe, aber diese verweisen nur auf die eigentliche Seite, die gefunden werden soll. Es ist sozusagen nur die Eingangstür, also Doorway.

Cloaking
Hinter diesem Begriff versteckt sich folgendes: es sind Techniken, die für die Menschen, die diese Seite ansehen unsichtbar sind, aber den Suchmaschinen angezeigt werden. Zum Teil wird dieses über Javascript-Weiterleitungen erreicht.

Weiterleitungen oder IP-Delivery
Hier erfolgt der Betrug über die Weiterleitung durch die IP-Adresse des Besuchers. Eine dem Cloaking nicht unähnliche Methode.

Nur Link-Seiten oder Link-Farmen
Eine Seite sollte nicht mehr als 100 Links enthalten, jedenfalls laut Google. Sind es mehr wird die Seite von Google abgestraft. Eine Zeit lang haben viele Seiten gebaut, die überwiegend aus diversen Links bestanden, wegen der hohen Bedeutung der eingehenden Links.

Unsichtbarer Text
Hier wird für den menschlichen Besucher unsichtbarer Text eingebaut, der aber dann von Suchmaschinen gelesen werden kann. Aber auch diese Methode ist nicht erlaubt, wird von vielen Suchmaschinen erkannt und führt dann zum Rausschmiss.

10 beliebte Webverzeichnisse

Sonntag, 15. März 2009

Ein Webverzeichnis oder auch ein Webkatalog, das wissen alle Internetnutzer, bietet ein umfangreiches Angebot an Internetadressen. Diese sind in zahlreiche Verzeichnisse und Unterverzeichnisse sortiert, so dass die Orientierung leicht fällt und der Besucher innerhalb kurzer Zeit die von ihm gesuchten Informationen findet. Im Großen und Ganzen haben die Webverzeichnisse Einträge von Webseiten aus nahezu allen Gebieten, aber es gibt auch einige themenrelevante Webverzeichnisse.

In den meisten Webverzeichnissen ist ein Eintrag für Privatpersonen mit Internetseite kostenlos, für Gewerbetreibende hingegen kostenpflichtig, aber das hängt immer vom Verzeichnis ab. Manche Verzeichnisse nehmen auch nur neue Einträge gegen einen Backlink auf der Homepage die eingetragen werden soll auf. Es gibt auch mehr oder weniger viele Kriterien, die Homepages erfüllen müssen, damit sie überhaupt aufgenommen werden. Zum Beispiel dürfen die Seiten keine pornografischen oder illegalen Inhalte aufweisen, jedoch sind die exakten Aufnahmerichtlinien immer dem jeweiligen Verzeichnis zu entnehmen.

Mittlerweile sind die meisten Webverzeichnisse manuell gepflegt, das heißt, dass alle Eintragswünsche die das Verzeichnis von Webseiten-Besitzern erhält nicht automatisch gelistet werden, sondern geprüft und dann freigegeben werden. Das hat enorm dazu beigetragen, die Qualität der Webverzeichnisse zu erhöhen.

Eines der ältesten Webverzeichnisse weltweit und eines der ältesten mit deutschen Einträgen ist www.bellnet.de, dieses gibt es bereits seit 1995 und es hat mittlerweile über 400.000 Einträge. Die Namensgebung erfolgte durch den Gründer Christian Bellrath.

www.DMOZ.org dürfte eines der bekanntesten, wenn nicht sogar das bekannteste Verzeichnis sein. Es ist ein Open Directory Projekt, was bedeutet, dass es in den Bereich Open Source gehört und daher kostenlos ist. DMOZ existiert nicht nur in deutsch, sondern auch in einigen anderen Sprachen und wird überwiegend von Redakteuren auf freiwilliger Basis gepflegt.

Auch www.sharelook.de gehört mit der Gründung im Jahre 1996 schon zu den alten Hasen bei den Verzeichnissen. Es hat über 250.000 Einträge im deutschen Verzeichnis und betreibt auch einige internationale Verzeichnis-Seiten.

Das Verzeichnis www.flix.de existiert auch schon seit 1996 und gehört damit zu den ältesten in Deutschland. Und mit über 130.000 Einträge auch zu einem der größeren Verzeichnisse.

www.yahoo.de ist vielen nur als Anbieter für eine kostenlose E-Mail-Adresse bekannt, aber es ist auch ein bereits seit vielen Jahren aufgebautes und sehr umfangreiches Verzeichnis. Yahoo dürfte das älteste oder zumindest eines der ältesten Verzeichnisse sein.

Das gilt auch für www.web.de. Auch hier denken viele es handle sich allein um einen E-Mail-Anbieter, obwohl auch hier ein großes Webverzeichnis auf den Seiten zu entdecken ist. Es ist zwar noch nicht so alt, aber bereits mit sehr vielen Einträgen eines der umfangreichsten.

Auch www.suchnase.de gehört mit über 360.000 Einträge zu den Großen im Bereich der Webverzeichnisse.

http://de.alinki.com ist zwar noch ein Frischling unter den Verzeichnissen, ist aber insgesamt bei den Internetnutzern sehr beliebt. Gegründet im Jahre 2006.
Das Verzeichnis www.1001links.de hat ca. 22.000 Einträge und ist bei den Surfern sehr beliebt, so dass in den nächsten Jahren sicher noch eine größere Anzahl Einträge erfolgen wird.

www.alpenlinks.at ist auch ein umfangreicher deutschsprachiges Webverzeichnis, in dem ein Schwerpunkt auch auf Einträgen aus Österreich liegt. Es gibt zur Zeit ca. 8.000 Einträge.

Google im Wandel der Zeit von der Suchmaschine zum Online-Office-Anbieter

Samstag, 14. März 2009

Google ist bekannt. Laut Studie kennen über 99% aller Internetnutzer diese Suchmaschine. Und auch die, die nicht im Internet herum surfen kennen den Begriff Google. Wer etwas suchen möchte, spricht auch oft von googeln, das Wort ist sogar in den Duden aufgenommen worden. Das zeigt uns wie sehr Google das Suchen im Internet geprägt hat.

Und dabei ist das Unternehmen Google noch relativ jung. Es wurde im Jahre 1998 von Larry Page und Sergey Brin gegründet. Nach bereits wenigen Monaten hatte die Google Inc. acht Mitarbeiter. Und was dann folgte war ein Siegeszug ohne Gleichen. Bereits zu dieser Zeit wurden ca. 500.000 Suchanfragen täglich gestellt. Im September 1999 begannen AOL und Netscape mit dem jungen Unternehmen Google zusammen zu arbeiten, was einen Boom bei den Suchanfragen auslöste und diese auf das Sechsfache ansteigen ließ.

Im Jahre 2000 war Google bereits der Marktführer unter den Suchmaschinen und konnte mit mehr als einer Milliarde Seiten im Index dienen. 2001 hat Google weiter expandiert und übernahm von Deja News das Usenet-Archiv und begann dadurch mit Google Groups. 2002 wurde in Deutschland, Frankreich, England und Japan dann AdWords gestartet. Aber das Google Unternehmen wollte mehr und kaufte im Jahre 2003 das mehrere hunderttausend Nutzer umfassende Blogger.com. Bereits im selben Jahr startete Google das Werbeprogramm AdSense.

Aber Google baute sein Unternehmen weiter aus. 2004 wurde Gmail gestartet, der kostenlose E-Mail-Service, auch wieder ein Erfolg für Google. In diesem Jahr im August ging Google auch an die Börse. Der dritte Streich dieses Jahres war der Start von Google Desktop Search. 2005 erwarb Google fünf Prozent der Aktien von AOL, ein weiterer Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der beiden Gründer. 2006 war das Jahr der Käufe für Google. Es begann mit der Radio-Werbeplattform dMarc Broadcasting, darauf folgte der Kauf des Textverarbeitungsprogramms Writely, nur ein paar Tage später wurde die Firma SketchUp erworben, 3D-Skizzen sind deren Spezialität und dienen nun bei Google unter anderem für Google Earth. Dann kaufte Google das Videoportal YouTube, kurz darauf dann JotSpot. Der letzte Kauf des Jahres war dann die Kartenfirma Endoxon. Aber auch sonst war Google aktiv. Google Calendar war ein weiterer Punkt neuer Applikation die Google in sein Unternehmen integrierte. Das Bezahlsystem Checkout startete auch in diesem Jahr. Des weiteren wurde der Service Google Books ins Leben gerufen.

Auch im Jahr 2006 geht der Erfolg weiter und ein paar Käufe werden durchgeführt. DoubleClick, ein Werbevermarkter im Internet wird nun Teil des Google Imperiums, kurz darauf wird Marratech gekauft, ein Unternehmen im Videokonferenz-Bereich aus Schweden. Aber Googles Shopping-Tour geht weiter, die nächsten Käufe sind die Firma Panoramio, dann folgt Grand Central Communications und die Firma Postini. Googles Marktwert steigt und steigt und die Umsatz- und Gewinnkurve geht nur in eine Richtung, nach oben.

Heute gibt es bei Google fast nichts was man dort nicht tun kann. Mit Google Earth kann man sich die Welt in Satellitenbildern ansehen, Google Maps führt uns in fremden Städten ans Ziel, mit Talk kann über den Computer kommuniziert werden, mit Text&Tabellen hat man ein mobiles Office-Programm-Paket mit dem auch mit anderen weltweit zusammengearbeitet werden kann. Das ist nur ein kleiner Auszug aller Funktionen die Google bietet und wenn man die Geschichte dieser Firma liest ist mit mehr und besseren Funktionen in vielen Bereichen zu rechnen.

Bringt Twitter Unternehmern etwas?

Sonntag, 08. März 2009

Zur Zeit zwitschern (tweet ist die englische Bezeichnung für zwitschern) in Deutschland nur unter 100.000 Personen (die exakte Zahl zu ermitteln ist schwer). Aber es ist absehbar, dass diese Form der Kommunikation auch hierzulande ein Trend wird, der immer mehr Menschen in den Bann ziehen wird. In den USA twittern bereits ca. 5 Millionen Menschen, manche Quellen sprechen sogar von 6 Millionen.
Mittlerweile nutzen auch schon sehr viele Medien (TV-Sender und Radio-Sender, Zeitungen und Zeitschriften) und auch öffentliche Personen wie Politiker und Prominente Twitter um ihre News zu verbreiten. Die Liste der deutschen Twitter-User ist bereits recht ansehnlich und wird von Tag zu Tag umfangreicher.
Was ist Twitter?
Twitter ist ein Micro-Blogging System, wird auch Soziales Netzwerk genannt. Innerhalb des Systems können Nachrichten mit einer maximalen Anzahl von 140 Zeichen gesendet und empfangen werden. Die Nachrichten heißen Tweets oder Updates. Vergleichbar sind die Tweets am ehesten mit den SMS auf dem Handy oder aber mit RSS-Feeds.
Wie funktioniert Twitter?
Erst einmal muss man sich auf der Twitter Homepage registrieren. Das ist kostenlos und die Prozedur ist so einfach wie die Anmeldung für alle anderen Dienste wie E-Mail. Ein Username wird festgelegt und ein Passwort. Alle angemeldeten User können Tweets empfangen oder senden. Man kann Tweets von anderen User abonnieren, das heißt Following (folgen, aus dem Englischen), anderen können die eigenen Tweets abonnieren, die werden Follower (Verfolger, aus dem Englischen) genannt. Ob die Tweets öffentlich oder nur einem gewissen Personenkreis zur Verfügung stehen, entscheidet jeder User selbst.
Wie wird getwittert?

  • über die Twitter Homepage über ein Eingabefenster, in dem ein Text verfasst und gesendet wird.
  • über einen IM Dienst (IM=Instant Messaging) wie AIM (AOL Instant Messenger) und andere ähnliche Software. Diese Funktion ist aber zum Teil nicht ständig verfügbar.
  • über SMS (das funktioniert zur Zeit nicht in Deutschland), in anderen Ländern, auch in Deutschland kann über die Webseite twe2 ein Service genutzt werden.
  • über eine Desktop Applikation. Hier gibt es für die Betriebssysteme Windows, Linux und für den MAC einige verschiedene Programme.
  • über den Browser Mozilla Firefox.

Es gibt eine Menge verschiedener Tools für Twitter, welche, die Spaß machen, die nützlich sind, bis zu völlig unnützen. Besonders interessant für Unternehmer sind folgende Tools:

  • Twitternotes – man erhält seine eigenen Notizen als Tweet
  • Timer – erinnert einen an Termine
  • Twanslate – ein Übersetzungstool für Twitter
  • TweetScan und Twitterment – Suchmaschinen
  • TwitterMeter – wie oft wird ein bestimmtes Wort gezwitschert

Für den Anfänger im Twitter-Bereich klingt das wohl alles wahnsinnig kompliziert, ist es aber nicht. Twitter gehört zu den Anwendungen im Computer-Bereich, die schnell und einfach zu erlernen und auch zu nutzen sind.
Ob und in wie weit es Unternehmer hierzulande etwas bringt ist schwer festzustellen, dafür gibt es noch zu wenig Auswertungen. Aber da es kostenlos ist und Werbung, egal auf welche Art, nie schadet, sollten die, die es möchten es auf jeden Fall tun. Denn außer vielleicht etwas Zeit, können auch Unternehmer beim twittern nichts verlieren.