Cuil ist da
Mittwoch, 30. Juli 2008Es gibt einen neuen Mitbewerber von Google, Yahoo und Live: Cuil.
Die Suchmaschine hinter der unter anderem ehemalige Google Mitarbeiter stecken, verspricht mit dem größten Index großartiges zu leisten.
Cuil hat jedoch nicht nur den größten Index, also die meisten Webseiten im Programm, sondern geht auch mit frischen Ideen und einem bösen, schwarzen Design an den Start.
Wichtige Unterschiede zwischen Google und Cuil:
- Cuil versucht nicht mit PageRank zu arbeiten, sondern versucht Webseiten in einem größeren Kontext zu verstehen. Wie sich das auf die Qualität der Ergebnisse auswirkt, wird sich noch zeigen.
- Cuil sammelt keine Daten der Benutzer. Das ist schön, denn Google wird schon langsam verdächtig.
- Cuil verwendet eine neue Art Suchergebnisse darzustellen, nämlich in mehreren Spalten mit Text und falls möglich einem Bild dazu. Sieht brauchbar aus, mehr dazu in Kürze.
Begeistert von einer neuen Möglichkeit sinnlos angesammelte Zeitreservern zu verbraten habe ich diese Suchmaschine natürlich gleich ausprobiert. Das Keyword: gänserndorf.
Cuil liefert dazu eine schöne Seite mit Text und bunten Bildern, leider haben die Bilder aber teilweise keinen Zusammenhang zum angezeigten Text, wie in meinem Beispiel.
Der im Bild dargestellte Langläufer ist durch keinen Link der dargestellt wird erreichbar, warum das Bild also dargestellt wird und welche Relevanz es für das Wort gänserndorf hat ist ein Mysterium.
Ich habe mir die Suchergebnisse kurz angesehen und kann keine Verbesserung gegenüber Google feststellen. Vielleicht liegt das an der Ausgefallenheit meines Suchbegriffs, vielleicht auch daran, dass es Cuil erst sehr kurz gibt, oder einfach daran, dass Google schon alles richtig macht.








